Bodenkampf

Seminare beim Wing Chun Zentrum Deutschland (WCZD)

Bodenkampf Sich mit dem Thema Bodenkampf auseinander zu setzen ist für jeden Kampfkünstler ein absolutes Muss. Hier gelten andere Regeln als beim Kampf im Stand. Der natürliche Instinkt verleitet einen Menschen dazu, bei einem Angriff die Situation verlangsamen zu wollen, indem er versucht, den Gegner zu greifen. Dadurch ist es meist sehr leicht geworfen zu werden. Ab dem Wurf ist der Übergang in den Bodenkampf nahtlos. In einem realen Faustkampf kommt es leicht zu einer Rangelei, bei der einer der Kontrahenten zu Boden geht. Doch der Kampf endet auf der Straße nicht damit, dass einer der beiden auf dem Boden liegt. Im Straßenkampf neigen Angreifer dazu, Personen die am Boden liegen mit Fußtritten weiter zu malträtieren, oder sogar mit Fauststößen weiter auf den am Boden liegenden einzuschlagen. Wer keine Kenntnisse darüber hat, wie er sich in so einer Situation verhalten muss, geschweige denn sich vorher schon mal in so einer Situation befunden hat, ist überfordert und unterliegt mit großer Wahrscheinlichkeit. Das Clinchen, Werfen und der Bodenkampf sind Bestandteil dieses Seminars. Dabei sollen die wesentlichen Bestandteile vermittelt werden, welche den Anwender in die Lage versetzen, sich im Bodenkampf richtig zu verhalten. Es wird auf die häufigsten Fehler eingegangen und auf die wichtigsten Techniken, sich aus Bodenkampfsituationen zu befreien. Wie im Vollkontaktsport werden möglichst wenig Beschränkungen durch Regeln verwendet, um die Bodenkampfsituationen möglichst realitätsnah zu trainieren. Im Bodenkampf kommen unterschiedlichste Techniken zum Einsatz. Schlag- und Tritttechniken als auch Bodenkampftechniken des Brazilian Jiu-Jitsu, Ringens und des Judo sind Bestandteil der Bodenkampfausbildung. Auch Techniken aus anderen Kampfkünsten werden benutzt. Dass im Bodenkampf geschlagen und zum Teil getreten werden darf, ist ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal zu vielen anderen Vollkontaktsportarten. Doch entspricht auch gerade dieser Unterschied eher der Realsituation. Der Fokus liegt in einem Bodenkampf nicht nur darauf, sich gegen Attacken zu schützen, sondern in erster Linie auch darauf, Attacken abzuwehren, um sich schnell wieder aufrichten zu können. Derjenige, der am Boden liegt hat meistens schlechte Karten. Raum schaffen und aufstehen steht hier im Vordergrund. Ist eine echte Bodenkampfsituation entstanden, bei der beide auf dem Boden liegen, kommen neben Fauststößen und Hebeltechniken auch Beinarbeit und Würgegriffe verstärkt ins Spiel. Die aus dem Grappling (Griffmethoden, Griffkampf) genutzten Techniken beinhalten Hebel, Würfe, das zu Boden bringen, Aufgabegriffe, Würgegriffe und andere Haltegriffe jeglicher Art. Aus dem Jiu-Jitsu sind Techniken entliehen, zu denen Hebel gegen die Beine, Handgelenke, Finger und Nacken (praktisch jedes Gelenk des Körpers) ausgeführt werden, zählen. Zur Theorie gehören neben den Erläuterungen zum Einsatzgebiet auch die theoretischen Grundlagen zur Herkunft bestimmter Techniken. Hier werden auch die Unterschiede zwischen Streckhebel oder Beugehebel erklärt. Neben der Unterteilung der Haltetechniken und der Erläuterung der Grundtechnik, werden die Einastzmöglichkeiten der zahlreichen Abarten erläutert und im praktischen Training umgesetzt. Hinzu kommen noch zahlreiche mehr oder weniger spezielle Befreiungstechniken. Obwohl die Anwendung des Bodenkampfes gefährlich klingt, gibt es dabei nur selten Verletzungen: Die erfahrenen Ausbilder wissen, wie weit sie gehen dürfen – sowohl im Versuch, sich aus einem Hebel herauszuwinden, als auch beim Hebeln selbst. Erfahrung spielt gerade im Bodenkampf und bei der Anwendung der Hebel eine entscheidende Rolle. Bei Würgetechniken wie beim Hebeln ist es das Ziel durch Würgen den Gegner zur Aufgabe zu zwingen. Beim Würgen können Halschlagadern und Halsvorderseite angegriffen werden. Direkte Angriffe auf den Kehlkopf werden lediglich simuliert. In Auseinandersetzungen lassen sich Würger wie Hebeltechniken gut im direkten Übergang vom Stand- in den Bodenkampf ausführen, ehe der Gegner eine starke Verteidigung mit den eigenen Händen aufbauen kann. Das Wing Chun Zentrum Deutschland (WCZD) ist der kompetente Partner auf Ihrem ganz persönlichen Weg durch die Welt der Kampfkünste. Der Lernende profitiert von über 40 Jahren Kampfkunsterfahrung. Allen Neueinsteigern und Kampfsportinteressenten bietet das WCZD an, das eigene Trainingspensum festzulegen und mit viel Freude und Spaß das Wing Chun Kung Fu zu erlernen. Wichtig!! - Dieses Seminar findet lediglich einmal im Jahr statt. Testen Sie jetzt dieses hervorragende Selbstverteidigungskonzept und buchen Sie über das nachstehende Formular ihren Teilnahmeanmeldung. Beachten Sie, dass die Teilnehmerzahl einer strengen Begrenzung unterliegt. Sichern sie sich gleich ihre Teilnahme. Was für das Seminar mitzubringen sind:
  • Sporthose
  • T-Shirt
  • Sportschuhe
  • Gute Laune
Für Neu- und Quereinsteiger Bitte keine Berührungsängste! Dieses System wird in einer sportlichen, freundschaftlichen Atmosphäre trainiert. Hier wird niemand überfordert oder einem hohen Verletzungsrisiko ausgesetzt. Die Ausbilder des WCZD sind seit Jahren geschulte Fachkräfte, die in der Ausbildung von Menschen unterschiedlichster Altersstufen und physischer Ausprägungen geschult sind. Informieren Sie sich auch über unsere sonstigen Seminarangebote unter www.worldofwingchun.de.

Umfrage

Welches Produkt sollen wir als nächstes Produzieren?

View Results

Loading ... Loading ...

Letzte Kommentare

  • Daniel Schmidt: Moinsen, das Chi Sao Seminar in Bad Bodenteich hat mir sehr gut gefallen. Von der Gruppe war es sehr...
  • Stephan: Hallo Kampfsportbegeisterte! Kürzlich habe ich die Doppel-DVD des Circle Propeller erworben. Ich muss...
  • Siggi Tiede: Hallo Stephan, ich habe die Seite gleich unter meinen Favoriten gespeichert !!! Wünsche dir alles Gute ,...
  • zuza: ich stimme zu!
  • zuza: die weihnachtsfeier gefiel mir sehr, in all die fröhlichen gesichter zuschauen, unteranrederm die...

Recent Trackbacks